Nachhaltiges urbanes Landschaftsdesign: Städte, die atmen und verbinden
Warum Grün im Grau zählt
Bäume, Sträucher und Wiesen kühlen aufgeheizte Plätze, filtern Feinstaub und verwandeln Lärm in sanftere Klangkulissen. Studien zeigen, dass Straßenbäume lokale Temperaturen um mehrere Grad senken können. Spüren Sie das selbst? Schreiben Sie uns, welche Ecken Ihrer Stadt an heißen Tagen wirklich Erleichterung bringen.
Prinzipien: lokal, ressourcenschonend, resilient
Nachhaltiges urbanes Landschaftsdesign setzt auf heimische Pflanzen, effiziente Wassernutzung, zirkuläre Materialien und flexible Räume, die mit Extremwetter umgehen können. Jeder Quadratmeter wird doppelt gedacht: ökologisch wirksam und sozial einladend. Bleiben Sie dran und abonnieren Sie Updates zu neuen Werkzeugen und Planungsbeispielen.
Ihre Straße als Lernraum
Der Wandel beginnt vor der Haustür: kleine Beete an Baumscheiben, Sitzgelegenheiten im Schatten oder Kletterpflanzen an Fassaden. Machen Sie ein Vorher-Nachher-Foto Ihrer Idee, posten Sie es und verlinken Sie uns. Gemeinsam bauen wir eine Galerie gelungener Mikromaßnahmen im urbanen Alltag.
Wasser denken: Regen als Ressource, nicht als Problem
Regen- und Versickerungsgärten
Mulden, bepflanzte Rinnen und blühende Senken nehmen Niederschläge auf, filtern sie und führen sie dem Boden zu. Solche Mini-Landschaften entlasten die Kanalisation, reduzieren Überflutungen und schenken Insekten Nahrung. Haben Sie einen Regentiefpunkt am Gehweg? Messen Sie Pfützenzeiten und berichten Sie uns über Ihre Beobachtungen.
Schwammstadt in der Praxis
Das Schwammstadt-Konzept speichert Wasser in Böden, Substraten und Grünstrukturen, damit es bei Hitze wieder verdunsten kann. So entsteht natürliche Kühlung, die Fassaden und Plätze spürbar angenehmer macht. Wir sammeln reale Beispiele aus deutschen Kommunen – schicken Sie uns Ihr Lieblingsprojekt zur Karte der guten Ideen.
Mitmachen: Regentonnen-Challenge
Installieren Sie eine Regentonne, notieren Sie die wöchentliche Füllmenge und nutzen Sie das Wasser für Beete oder Kübel. Teilen Sie Ihre Zahlen und Fotos mit der Community. Unter allen Einsendungen verlosen wir eine Beratungssession zum nachhaltigen urbanen Landschaftsdesign für Ihr Hausprojekt.
Biodiversität zwischen Bordstein und Dachkante
Artenreiche, heimische Bepflanzungen ernähren Wildbienen, Schmetterlinge und Vögel. Lineare Pflanzstreifen bilden Korridore, die Inseln der Vielfalt verbinden. Haben Sie schon beobachtet, welche Arten an einer einzigen Baumscheibe auftauchen? Starten Sie eine kleine Zählaktion und teilen Sie Ihre Überraschungen.
Biodiversität zwischen Bordstein und Dachkante
Gründächer speichern Wasser, isolieren Gebäude und schaffen Habitate über der Stadt. Selbst dünne extensive Aufbauten bringen Blüten und Leben zurück. Ein Haus in unserer Straße verwandelte sein Flachdach in eine blühende Wiese – jetzt hört man im Sommer ein feines Summen, wo früher nur Hitze stand.
Biodiversität zwischen Bordstein und Dachkante
Nutzen Sie Apps zur Artenbestimmung und kartieren Sie die Biodiversität in Ihrem Viertel. Sammeln Sie Daten in regelmäßigen Abständen und helfen Sie, Trends zu erkennen. Abonnieren Sie unsere Anleitung für standardisierte Erhebungen, damit Ihre Beobachtungen in Projekten wirklich nutzbar sind.
Materialien mit Sinn: Kreislauf statt Konsum
Aus alten Pflastersteinen werden robuste Sitzkanten, aus Gerüstbohlen gemütliche Bänke. Jedes wiederverwendete Element spart graue Energie und erzählt eine Geschichte. Welche Fundstücke haben Sie verwandelt? Schicken Sie uns Fotos und kurze Bauanleitungen – wir veröffentlichen die besten Ideen im Blog.
Materialien mit Sinn: Kreislauf statt Konsum
Offene Fugen, Rasengittersteine und poröse Oberflächen lassen Regen versickern und mindern Hitzestaus. Gleichzeitig können sie barrierearm und attraktiv gestaltet werden. Testen Sie selbst: Beobachten Sie bei Starkregen, wo das Wasser stehen bleibt, und planen Sie dort eine durchlässigere Lösung.
Kleine, gut gestaltete Oasen mit Schatten, Sitzplätzen und Wasserpunkten bringen Leben in dicht bebaute Viertel. Ein Kiez in Berlin tauschte zwei Parkplätze gegen ein Parklet – plötzlich trafen sich dort Nachbarinnen täglich zum Plaudern.
Hochbeete, Obstspaliere und Kräutersäume fördern Ernährungskompetenz und schaffen Identität. Kinder lernen, wie Lebensmittel wachsen, und Erwachsene tauschen Rezepte. Erzählen Sie uns Ihre Lieblingssorte Tomate und welche Sorten im Hinterhof besonders robust gedeihen.
Beteiligung von Anfang an stärkt Akzeptanz und Pflegebereitschaft. Walkshops, Skizzenabende und Prototypen im Maßstab 1:1 machen Ideen greifbar. Melden Sie sich zu unseren digitalen Sprechstunden an und bringen Sie Ihr Quartier als Beispiel ein.
Klimaanpassung: Hitzeschutz als Gestaltungsaufgabe
Große Kronendächer reduzieren UV-Belastung und Oberflächentemperaturen. In unserer Nachbarschaft zeigte ein Thermometer am Asphalt 54 Grad, während unter Linden 32 Grad gemessen wurden. Welche schattigen Wege kennen Sie? Helfen Sie uns, eine Karte der kühlen Routen zu erstellen.
Vier Nachbarinnen bauten an einem Wochenende aus Paletten, Kräutern und einem Sonnensegel einen Mini-Park. Ein Jahr später gibt es dort Lesungen und Nachbarschaftsfrühstücke. Schreiben Sie uns, welche Genehmigungen bei Ihnen nötig waren, damit andere schneller starten können.
Der Hinterhof, der den Regen liebt
Eine Hausgemeinschaft legte eine Mulde mit Schwertlilien und Wechselfeuchtigkeit an. Seitdem bleibt der Keller trocken, und im Frühling spiegeln sich Wolken im Wasser. Teilen Sie Ihre Baukosten und Lernerfahrungen – viele möchten genau solche Lösungen umsetzen.
Ihr Projekt im Rampenlicht
Wir porträtieren regelmäßig Initiativen, die Vorbildcharakter haben. Reichen Sie Fotos, Pläne und eine kurze Geschichte ein. Abonnieren Sie den Newsletter, um zu erfahren, wann Ihr Beitrag erscheint und welche Workshops als Nächstes geplant sind.